Fahrzeugtuning

Für viele ist ein Auto nicht nur ein Transportmittel. Es vereint den Wunsch nach Geschwindigkeit, Individualität und Mobilität. Alle Änderungsvorstellungen sind erlaubt, nur muss es anders sein, anders als die Massenware Auto vom Händler. Dabei können sich die Vorstellungen des Besitzers von dem Spoiler aus dem Zubehörangebot bis zu einem kompletten Neuaufbau und Speziallackierung ausdrücken. Grenzen setzt nur der TÜV und das Budget des Autofans. Eine ganze Industrie lebt von dem Wunsch ein Auto zu besitzen, das sich von allen anderen unterscheidet. Dabei entsteht eine Vielfalt von Möglichkeiten, mit denen ein paar PS mehr aus dem Motor gekitzelt werden können, das Fahrwerk verbessert werden kann, oder das Aussehen des Fahrzeugs verändert werden kann. Auch wenn das Budget des Autobesitzers nicht groß ist und alle Teile vom TÜV abgenommen sind, sollten dem Liebhaber doch immer auch die Konsequenzen der Änderungen bekannt sein. Nur Fahrzeuge, die nicht für den täglichen Transport benutzt werden, können grundlegend verändert werden, ohne dass die Konsequenzen beachtet werden müssen.

Selbst ein Aufkleber hat Konsequenzen

Die einfachste Art ein Auto zu personalisieren, ist der beliebte Aufkleber, aber selbst so kleine Änderungen am Fahrzeug können Konsequenzen nach sich ziehen. Viele Autobesitzer sind sich nicht im Klaren darüber, dass der Aufkleber den Lack konserviert und nach einiger Zeit hässliche Flecken nach der Entfernung verursacht. Selbst auf der Scheibe angebracht, kann er die Sicht einschränken und schon nach kurzer Zeit ein störender Faktor bei der Fahrt wird. Aber die wichtigen Konsequenzen können Veränderung an Motor und Fahrwerk hervorrufen, über die sich der Hobbytuner im klaren sein sollte. Nicht alle technischen Inovationen eignen sich auch für das eigene Fahrzeug. Deshalb ist es immer wichtig das Gesamtbild der Tuning Maßnahmen im Auge zu behalten. Mehr Leistung zum Beispiel, macht sich direkt mit einem höheren Verbrauch des Fahrzeugs und einer kürzeren Laufzeit des Motors bemerkbar. Sportfahrwerke bieten ohne Frage ein ganz neues Fahrgefühl, sportlicher und sicher auch ein besseres Kurvenverhalten, können aber auch bei längeren Fahrten äußerst unbequem sein. Selbst der kleine Heckspoiler, der in jedem Zubehörladen angeboten wird, verbessert nicht unbedingt die Aerodynamik, kann aber im schlimmsten Fall den Verbrauch erhöhen.

Trotzdem bleibt die Faszination Tuning

Die richtigen Autofans lassen sich aber nicht von einem höheren Verbrauch oder einer niedrigen Laufleistung abschrecken. Die Faszination der Technik und der Anblick eines getunten Fahrzeugs lassen die Herzen vieler Liebhaber höher schlagen. Einen großen Anteil an dieser Faszination mag auch die eigene Arbeit an dem Fahrzeug sein, sich um die vielen Details zu kümmern und ein Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen, das einzigartig ist. Dabei entwickeln viel Schrauber Fähigkeiten, die in der Industrie gesucht werden. Lack, Plastik, Leder und Stahlblech benötigen ihre eigenen Fähigkeiten bei der Verarbeitung,. freie stellen auf dem Arbeitsmarkt basieren oft genau auf diesen Fähigkeiten. Deswegen kann das Schrauben an dem eigenen Fahrzeug auch durchaus die Qualifizierung auf dem Arbeitsmarkt verbessern und sollte auch in dem Lebenslauf angegeben werden. Kein Liebhaber wird abstreiten, dass ein getuntes Fahrzeug durchaus einem Kunstwerk ähnelt, das erst durch alle seine Komponenten zu einem runden und ansehnlichen Gesamtbild wird. Wer alle diese einzelnen Arbeiten beherrscht und sie auch zu einem Gesamtwerk zusammen fügen kann, der sollte auf dem Arbeitsmarkt kein Problem haben.

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